Gesellschaftswissenschaften

 

Beiträge:

Europäische Jugendkonferenz:

Goethe-Schüler diskutierten mit Gleichaltrigen aus fünf Nationen

GGB-Europaeische Jugendkonferenz-0418Europa von seiner schönsten Seite: Zum siebten Mal trafen sich jetzt Jugendliche aus Europa und Israel zur „European Youth Conference“ im Kreisjugendheim im Modautal. Angeleitet von professionellen Teamern aus der Schweiz und Italien setzten sich die insgesamt 16 Jugendlichen unter dem Thema „Europe in Motion: Building Bricks of Democracy“ mit grundsätzlichen Fragen von Demokratie auseinander.

Eingeladen waren die internationalen Gäste aufgrund einer Kooperation des Goethe-Gymnasiums Bensheim mit zwei weiteren südhessischen Europaschulen, der Alexander-von-Humboldt Schule in Viernheim und dem Schuldorf Bergstraße.

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Goethe-Schüler in Politik und Kunst ganz vorn

GGB 03 2018 bunt statt blauDoppelte Freude am Goethe-Gymnasium Bensheim: Sowohl beim Wettbewerb „Hessen – das Land und seine Verfassung“ der Landeszentrale für politische Bildung als auch beim Plakatwettbewerb „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ der DAK-Krankenkasse belegten Schülerinnen und Schüler vordere Plätze.

Beim Wettbewerb zum Thema „Hessen“ hatte die Klasse 7a Hefte erstellt, in denen sie Antworten zu einem Fragenkatalog kreativ verarbeitete. Dabei reichten die Aufgaben von der Schilderung der Vorzüge des eigenen Heimatortes, dem Kochen und Dokumentieren von typisch hessischen Gerichten, der Beschäftigung mit den Gebrüdern Grimm bis zur detaillierten Vorstellung der Landesregierung in Wiesbaden. Die Gruppenarbeiten der Klasse 7a, die im Geschichtsunterricht von Gregor Mayer entstanden waren, belegten sowohl den ersten als auch den zweiten Platz. Zu den Erstplatzierten gehören Emma Groß, Carolin Dreizler, Niklas Kirmse, Julia Knoch, Nina Oeter, Mirja Overmeyer, Yasmin Sonnabend, Charlotte Tscheulin, Nana Grimm, Elias Banašek, János Beckmann, Fabio Degen, Thomas Martin, Laurin Mink und Maximilian Rieber.

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Podiumsdiskussion - Oberstufenschüler befragen Europaabgeordneten Dr. Michael Gahler zu aktuellen Themen

 Podiumsdiskussion 11-17

"Quo vadis, Europa?" Wohin geht die Reise in der Europäischen Union? Wo liegen die zentralen Probleme? Welche Herausforderungen müssen in den kommenden Monaten und Jahren gemeistert werden, um die Gemeinschaft stabil zu halten? Das wollten die Oberstufenschüler des Goethe-Gymnasiums gestern vom hessischen Europaabgeordneten Michael Gahler (CDU) wissen.

Die Themen: Wirtschaft, Währung und Wachstum der EU. Es ging um Populismus, Protektionismus und die Chancen zu einer Reform der Union. Im Auditorium saßen Schüler aus der Jahrgangsstufe Q3 und einer neunten Klasse, die sich an der Diskussion beteiligt haben. Es moderierten die Schüler Janine Ecker, Helena Störck und Simon Kaffanke. Als Europaschule stehe man oft und gern in Kontakt mit der Politik, sagte Goethe-Schulleiter Klaus Holl zu Beginn der Veranstaltung in der gut besuchten Mensa, wo sich der gebürtige Frankfurter den Fragen der Jugendlichen gestellt hat. Was bewegt die Schüler?

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Das Goethe-Gymnasium ist Partner der Ausstellung „Legalisierter Raub“ in Lorsch

legalisierter raub2Die „große Geschichte“ am eigenen Ort kennenzulernen und zu sehen, wie die Ereignisse der Weltgeschichte auch im Heimatort Spuren hinterlassen hat, das ist eine der Aufgaben, die der Geschichtsunterricht am Goethe-Gymnasium erreichen will. Die Chance hierzu hatten nun Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die unterstützt von ihren Lehrern die Ausstellung „Legalisierter Raub“ in Lorsch als Partner unterstützen konnten. Die Ausstellung des Frankfurter Fritz-Bauer-Instituts und des Hessischen Rundfunks, die vom 6. Februar bis 14. Mai im Lorscher Museumszentrum zu besichtigen ist, behandelt die staatlich organisierte Ausplünderung der hessischen Juden zur Zeit des Nationalsozialismus. Die Ausstellung ist bereits seit dem Jahr 2002 an verschiedenen Orten in Hessen gezeigt worden und wird jeweils um Schwerpunkte und Fundstücke ergänzt, die Schicksale jüdischer Bürger aus der Ausstellungsregion thematisieren.

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Gunter Demnig installiert weitere Stolpersteine in Bensheim

Für alle Beteiligen eine emotionale Zeremonie

stolpersteinverlegungGegen Ende der Zeremonie gab es einen kurzen Augenblick, in dem sich Barbara Hicken der allgemeinen Aufmerksamkeit entzog. Sie löste sich mit einer halben Körperdrehung aus dem Kreis von Menschen, die sie umgaben. Es schien, als suche sie einen Moment der Einsamkeit, um alleine zu sein mit ihren Gefühlen und Erinnerungen. "Very emotional" sei es für sie gewesen, antwortete sie mit brüchiger Stimme auf Nachfrage, während Tränen über ihre Wangen liefen - und wandte sich, nach wenigen Sekunden des Schweigens, wieder gefasst ihrer Begleitung zu.

Barbara Hicken war Mitte der vergangenen Woche aus den USA angereist, um persönlich an der Stolperstein-Verlegung zum Gedenken an ihre Mutter Mini Oppenheimer teilzunehmen. Bis 1937 war die Rodensteinstraße 106 in Bensheim das Zuhause der Oppenheimers. Fünf Stolpersteine sind vor dem Anwesen in Erinnerung an die jüdische Familie bereits verlegt - am Freitag installierte der Kölner Künstler Gunter Demnig, der Initiator der Stolperstein-Mahnmale, zwei neue: für Mini und ihren Bruder Karl. Zudem wurde der Stein für Mira Oppenheimer durch einen neuen mit korrigierter Inschrift ersetzt.

Mehrere Tausend seiner Stolpersteine hat Gunter Demnig bislang verlegt, entsprechend routiniert sind seine Handgriffe. Ein reines Handwerk ist die Installation eines Stolpersteins für ihn deshalb nicht, betonte der Künstler. "Es ist jedes Mal etwas Besonderes." Inzwischen würden viele Familien eine solche Verlegung als Gelegenheit zur Zusammenkunft nutzen und sich dabei ihrer Wurzeln erinnern. Das sei oft sehr bewegend, berichtete Demnig.

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